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Laufen kann jeder, überall und zu jeder Zeit!
Laufen ist die natürliche Fortbewegungsart des Menschen.
Jeder kann es - und jeder kann damit anfangen.
Zu jeder Zeit, überall, und - fast in jeder körperlichen Verfassung.
Foto: HJW     

Rund um's Laufen

Laufen ist auf Grund der Entwicklungsgeschichte des Menschen (Evolution) die natürlichste Sportart des Menschen, obwohl es andere, weniger verschleißgefährdende Ausdauersportarten wie zum Beispiel Schwimmen gibt.

Schon bei den antiken Olympischen Spielen gab es Laufwettbewerbe. Im heutigen Zeitalter ist Laufen ein wesentlicher Teil der Leichtathletik und bei den Nationalen- und Weltmeisterschaften sowie bei Olympischen Spielen mit vielen Disziplinen vertreten. Bahnlaufwettbewerbe sind jedoch nur bei den ambitionierten Vereinsläufern beliebt und für den Breitensport weniger geeignet.

Zunehmend jedoch erfreuen sich im Laufsport die Volks- und Straßenlaufwettbewerbe, wobei die Halbmarathon- und Marathondistanz immer mehr Anhänger findet. Doch für solche Läufe sollten Freizeitläufer auch einige wichtige Spielregeln für ihre Gesundheit beachten (siehe Marathon).
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Einteilung der Laufstrecken
Die Laufstrecken werden entsprechend ihrer Distanz in die nachfolgenden Kategorien eingeteilt:
 
Sprint (Kurzstrecke)   Läufe bis 400 m werden als Sprint bezeichnet. Dabei werden die Füße nicht komplett abgerollt, nur die Fußballen stoßen sich mit maximaler Geschwindigkeit ab (Vorfußlaufen). Die hohe Beschleunigung nach dem Start ist hierbei charakteristisch für die Distanz.
 
Mittelstrecke   Zwischen 800 und 1.609 m (1 englische Meile) spricht man von der Mittelstrecke. Auch diese Distanzen werden mit Sauerstoffschuld (anaerober Bereich) und durchgehend mit maximal möglichem Sauerstoffumsatz (VO2max) gelaufen. In diesem Bereich nimmt die Durchschnittsgeschwindigkeit rapide ab. Gute Kondition erfordert die Strecke von 800 m, da die letzten 400 m komplett im aneroben Bereich gelaufen werden und daher oftmals ein Übelkeitsgefühl auftritt bzw. sich Kreislaufprobleme einstellen können. 1.500 m-Läufe werden durchweg langsamer gelaufen, so dass ein Übekeitsgefühl nicht oder nur selten auftritt.
 
Langstrecke   Distanzen von 2.000 m bis 42,195 km (Marathon) werden als Langstrecke bezeichnet. Läufe über diese Distanzen erfolgen im allgemeinen im aeroben Bereich, d. h. mit ausreichender Sauerstoffversorgung. Der Blutkreislauf ist in der Lage, alle Verbrennungsprodukte - insbesondere die Milchsäure - abzutransportieren. Für den Erfolg auf Langstrecken ist die richtige Ernährung während des Laufs unabdingbare Voraussetzung.
 
Ultrastrecke   Größere Distanzen als 42,195 km werden als Ultralauf bezeichnet. Gern gelaufen werden insbesondere die 100 km-Läufe z.B. in Biel (Schweiz) oder in Leipzig. Schauen Sie einfach in unserer Laufdatenbank nach, dort finden Sie entsprechende Laufangebote.
 
Bergläufe   Immer beliebter werden die Bergläufe, die in aller Regel über sogenannte "Krumme Distanzen" mit vielen Höhenmetern gelaufen werden. Beispielhaft sei hier der Jungfrau-Marathon in Interlaken oder der Hochgrat-Berglauf in Oberstaufen erwähnt. Auch hier finden Sie weitere Laufangebote in unserer Laufdatenbank.

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